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Deutsche Tourenwagenmeisterschaft 2008: Mattias Ekström gewinnt auf dem Dünenkurs in Zandvoort – Audi stark auf den ersten vier Plätzen

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Deutsche Tourenwagenmeisterschaft 2008: Mattias Ekström gewinnt auf dem Dünenkurs in Zandvoort – Audi stark auf den ersten vier Plätzen

Wikinews
July 18, 2008


Zandvoort (Niederlande), 18.07.2008 - Vom Freitag, den 11. Juli bis Sonntag, den 13. Juli fuhren die Fahrer der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft (DTM) auf dem Circuit Park Zandvoort ihren sechsten Saisonlauf aus.

Beim ersten Test am Freitagmorgen waren die aktuellen Audis von Anfang an der Spitze. Timo Scheider war am Ende mit einer Zeit von 1:34.170 Minuten auf Platz eins. Auf die Plätzen zwei und drei kamen Tom Kristensen und Mattias Ekström, und auch die Jahreswagen waren schnell unterwegs. Auf den Plätzen vier und sechs landeten Oliver Jarvis und Markus Winkelhock. Zwischen Jarvis und Winkelhock schob sich Paul di Resta mit einem Mercedes. Christijan Albers nutzte seinen Gewichtsvorteil aus und positionierte sich auf Platz acht. Auch beim zweiten Test am Freitagnachmittag hatten die Fahrer Glück mit dem Wetter. Wiederum waren die Audi-Fahrer waren stark. Timo Scheider konnte auch den zweiten Test mit einer Zeit 1:33.909 Minuten gewinnen. Audi-Fahrer Martin Tomczyk kam mit seinen Fahrzeug besser zurecht. Nach Platz 14 im ersten Test belegte er nun Platz zwei. Mattias Ekström schaffte es in aller letzter Minute auf Platz drei, knapp dahinter war Oliver Jarvis. Er belegte Platz vier und wurde damit schnellster Jahreswagen-Fahrer. Jamie Green, Bruno Spengler und Bernd Schneider schafften es mit ihrem aktuellen Auto nicht unter die ersten zehn und fuhren auf die Rängen elf, zwölf und 14. Katherine Legge zeigte mit ihrem Fahrzeug eine gute Leistung und belegte Platz 15. Auch den letzten und dritten Test konnte der deutsche Timo Scheider für sich gewinnen: Er belegte mit einer Zeit von 1:32.883 Minuten Platz eins. Damit war er 0,117 Sekunden schneller als sein Markenkollege Alexandre Prémat, der auf Rang zwei landete. Auf Platz drei beendete der Audi-Fahrer Ekström das Training. Vierter und fünfter wurden Markus Winkelhock und Martin Tomczyk. Sie machten damit den Erfolg von Audi komplett. Mathias Lauda landete zu Beginn des Trainings im Kiesbett und schaffte es noch in die Box. Dort musste er aber aussteigen, da die Mechaniker zu lange am Auto geschraubt hatten. Nach wenigen Minuten konnte Lauda wieder auf die Strecke fahren und wurde am Ende 16.

Auf den Tag genau vor einem Jahr holte der Schwede Mattias Ekström die letzte Pole. Er lag mit einer Zeit von 1:31.012 Minuten vor Timo Scheider und Tom Kristensen. Jamie Green wurde vierter und war damit bester Mercedes-Fahrer. In aller letzter Sekunde war es im Qualifying noch sehr spannend. Scheider setzte sich auf die Pole aber Ekström war noch 0,219 Sekunden schneller und somit auf Pole. Jarvis war als einziger im Jahreswagen in Qualifying Runde 3. Bernd Schneider wurde durch von Vorfall zwischen Rockernfeller nur zwölfter. Gary Paffett war als einziger im Jahreswagen-Fahrer von Mercedes in Qualifying Runde 2 und wurde 13. Ralf Schumacher wurde 19. und erzielte damit sein schlechtestes Qualifying-Ergebnis im diesem Jahr.

Auch im Warm Up waren die Audi-Fahrer stark. Mattias Ekström war Schnellster vor Timo Scheider und Tom Kristensen. Ekström gewann das Warm Up mit einer Zeit von 1:34.230 Minuten, war damit aber rund drei Sekunden langsamer als einen Tag zuvor. Bester Mercedes-Fahrer war Bruno Spengler; er wurde am Ende Vierter.

Vor seinem 30. Geburtstag machte sich der Schwede Mattias Ekström selber ein Geschenk. Er gewann das Rennen in den Dünen von Zandvoort. Das ist sein zweiter Saisonsieg im diesem Jahr. Mit auf das Podium kamen Timo Scheider und Tom Kristensen. Martin Tomczyk macht den Audi-Erfolg auf Platz vier komplett. Am Start konnte Ekström seine Führung vor Scheider und Kristensen behaupten. Auch einen guten Start erwischte Tomczyk, denn er fuhr von Platz sechs und war nach der ersten Kurve schon vierter vor Spengler, di Resta und Green, der von Platz vier auf sieben zurückgefallen war. Schon in der zweiten Runde schied Lokalmatador Christijan Albers aus. Albers kam nach einer schnellen Rechtskurve zu weit nach außen, fuhr ins Kiesbett und krachte frontal in die Leitplanke. Wenige Runden später fuhr seine Teamkollegin Katherine Legge in derselben Kurve durch den Kies, konnte sich aber daraus befreien und wieder auf die Strecke fahren. Sie stellte fünf Runden vor Schluss ihr Auto ab. Beim Boxenstopp hatte di Restas riesige Probleme. Alexandre Prémat beendet das Rennen in der Runde 20. „Zuerst brach das Heck aus und dann das ganze Auto. Ich hatte die ganze Zeit Probleme mit dem unruhigen Auto“, sagte Premat. Sein Teamkollege Oliver Jarvis stellte in Runde 29 das Auto ab. Denn er hatte Probleme mit der der Antriebswelle. Nach dem zweiten Stopp von Ekström war das Rennen entschieden. Spannend war auch der Kampf um Platz acht. Rockenfeller hielt den achten Platz bis zwei Runden vor Schluss. Rundenlang wehrte sich Rockenfeller gegen Attacken von Schneider. Schneider wollte an ihm vorbeiziehen, dabei schlüpfte Winkelhock durch und sicherte sich am Ende Platz acht. Nach Ende des Rennens schimpfte Schneider über Rockenfeller. „Rockenfeller ist mir absichtlich rein gefahren. Wenn so ein junger Kerl schon so linke Sachen macht, sollte er sich das wirklich überlegen“, sagte Schneider. „Nach der Aktion gestern hat er mich abgedrängt, er wusste, dass ich in den Dreck muss – und dann kam Winkelhock vorbei.“

"Rockenfeller ist wie ein Blinder rumgefahren. Wenn man so ein kaputtes Auto hat, sollte man zur Seite gehen, wenn von hinten ein Schneller kommt – so blind kann man nicht sein! Strecke und Auto waren gut, deshalb bin ich so sauer, dass ich nicht weiter bin."
– sagte Bernd Schneider nach dem Qualifying der ARD

"Rockenfeller ließ das nicht ganz auf sich sitzen und erklärte, Schneider habe wegen ihm höchstens ein paar Tausendstelsekunden verloren."
– sagte Mike Rockenfeller nach dem Qualifying

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